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Optimierung der Inhouse-Vernetzung durch Verwendung alternativer Frequenzbereiche 

Je höher die Übertragungsfrequenzen bei der Inhouse-Verteilung sind, desto größer muss für eine definierte Übertragungsstrecke bei vorgegebener Datenrate die Sendeleistung sein. Die Ursachen hierfür liegen im prinzipiellen Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Übertragungsdämpfung (im Falle der Freiraumausbreitung steigt bei konstantem Antennengewinn die Dämpfung quadratisch mit der Frequenz) sowie in der mit der Frequenz zunehmenden Dämpfung von Hindernissen wie Wänden, Möbeln etc.

Ein Vergleich der Reichweiten einer “State-of-the-Art” Funkübertragung zwischen den Bereichen 2,4 GHz und 5 GHz bei den am Lehrstuhl durchgeführten Messungen hat diese Tatsache verdeutlicht. Gleichzeitig wurde gezeigt, dass mit herkömmlichen Komponenten im 5 GHz-Bereich bereits die Übertragung zwischen benachbarten Räumen problematisch sein kann.

Im Umkehrschluss ist zu erwarten, dass eine Reduktion der Betriebsfrequenz eine stabile Übertragung bei im Vergleich zu heute üblichem WLAN deutlich geringeren Leistungen möglich ist.

Derartige Frequenzbereiche sind nach heutiger Regulierung nicht verfügbar. Geht man allerdings davon aus, dass mittel- und langfristig Paradigmen der Regulierung sich verschieben und intelligente, adaptive Mechanismen für eine effizientere Nutzung der nicht vermehrbaren Ressource Funkspektrum zum Einsatz kommen werden, ist es sinnvoll, Grundsatzuntersuchungen für alternative Frequenzbereiche zu starten.

Unter der Prämisse, dass heutige Rundfunk-Frequenzbänder im UHF-Bereich verfügbar gemacht werden könnten (durch intelligente Systeme, die Lücken der spektralen Nutzung durch den Primärnutzer detektieren und in den als frei erkannten Bereichen dann eine lokale Vernetzung zulassen), könnten effiziente Übertragungsverfahren zum Einsatz kommen.


Dieses Projekt wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhabens "Minimierung der Immission künftiger Funktdienste" (miniWatt II) durchgeführt.

 

Ansprechpartner

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.